Familien-und Organisationsaufstellungen

nach Bert Hellinger

Einzeltherapie - Gruppenseminare

- In Liebe lösen -

Die hochwirksame Methode des „Familien-Stellens“ lässt uns erkennen, mit welcher tiefen Liebe wir Schicksale und auch Schuld aus unserem Familiensystem mittragen. Dies führt zu übernommenen Verhaltensweisen, psychischen Symptomen (Angst, Panikattacken, Depressionen) und körperlichen Symptomen, sogar bis in den Tod.

In den Aufstellungen von Herkunfts- und Gegenwartsfamilie kommen unsere Schicksalsbindungen ans Licht. Ausgeklammertes und Ausgeklammerte kommen wieder in den Blick, sie erhalten ihren Platz und werden gewürdigt.

Jetzt sind Lösungen möglich. Was vergangen ist, darf vorbei sein, Versöhnung wird möglich. Die Selbstheilungskräfte eines Menschen und seiner Familie können wieder fließen. So kommt das Ganze in Ordnung und jeder wieder in seine Kraft.

Auch Paar-Partner-Beziehungen sind oft durch ungelöste Verstrickungen aus der eigenen Herkunftsfamilie oder einer ungelösten früheren Beziehung belastet. Hier können Lösungswege gefunden werden, sei es für eine bessere Fortführung oder auch für eine gute Trennung. Paare erleben sich oft überraschend neu.

Aufstellungen für Kinder - Kinder tragen aus tiefer Liebe zu ihren Eltern und dem Familiensystem Schicksale und Konflikte mit. ADS/ADHS, Lern- oder Verhaltensstörunge, Aggressivität, Bettnässen, Magersucht, Ritzen u.a. sind dafür Signale. Eltern können für ihre Kinder aufstellen.

Organisationsaufstellungen

Hier kann das Arbeitsfeld gestellt werden, z.B.

  • Schwierigkeiten (Mobbing) am Arbeitsplatz
  • Firmengründung, Produkteinführung
  • Erfolg im Beruf, finanzielle Probleme, Geldverlust
  • Entscheidungsfindung

Die Vorgehensweise beim Aufstellen ist einfach:

Der Gruppentherapeut erfragt das Anliegen der Person, die aufstellen will, wer zu seinem System dazugehört und nach einschneidenden, äußeren Ereignissen, wie frühe Tode, Unfälle, Selbstmorde usw., s.u. Dann stellt diese Person, nach Vorgabe des Therapeuten, sein Anliegen auf. Er wählt aus den Gruppenteilnehmern Stellvertreter für die Mitglieder des Systems aus, und führt sie entsprechend seinem inneren Bild auf ihren jeweiligen Platz. Auch für sich selbst wählt er einen Stellvertreter. Der Gruppentherapeut lässt die Mitwirkenden nacheinander mitteilen, wie sie sich an ihrem Platz fühlen. Schließlich formt der Gruppentherapeut mit Hilfe der Stellvertreter ein Lösungsbild, in dem alle einen guten Platz haben, einschließlich der Ausgeklammerten. Der Aufstellende fühlt nach Austausch seines Stellvertreters die gute Kraft auf seinem neu eingenommenen Platz.

Folgende Informationen sind wichtig:

  • Personen, die ausgeklammert wurden, Adoptionen
  • frühe Tode, Totgeburten, Selbstmorde, Mord, Unfälle
  • Trennungen und Scheidungen, frühere Partner
  • Behinderungen, Kriegsschicksale/ Vertreibungen
  • Verlust von Hab und Gut, Vermögen